JVP Steiermark - Jung, Kritisch, Steirisch | Fischer unterstützt Darabos beim aufschieben d. Bundesheerreform
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Fischer unterstützt Darabos beim aufschieben d. Bundesheerreform

In einem Interview mit der Tageszeitung Österreich sagt Bundespräsident Fischer er sei skeptisch, was die Abschaffung der Wehrpflicht betrifft: „Das ist er zu Recht und das ist gut so“, kommentiert seine Aussagen Sebastian Kurz, Bundesobmann der Jungen ÖVP. Fischer meint im Interview auch, dass die Wehrpflicht jedenfalls kein prominenter Bestandteil des Regierungsprogramms sei.

Aus Sicht der Jungen ÖVP sollte das für den Bundespräsidenten ein Grund dazu sein, Bewegung in die Debatte um die Wehrpflicht zu bringen. Bundespräsident Fischer findet es aber vollkommen in Ordnung und fordert auch 2011 keine Reformen und Entscheidungen über Wehrpflicht, Bundesheer und Zivildienst. „So bewahrt er Minister Darabos vor Arbeit und Kritik – und das auf Kosten der jungen Menschen“, so Sebastian Kurz weiter. Darabos ist bereits seit über 1460 Tagen im Amt und hat bisher keine Reform zustande gebracht. Eine Reform, die sich Österreich und die Grundwehrdiener aber erwarten.

Die Aussage des Bundespräsidenten, es gäbe keinen Handlungsbedarf und dass das Jahr 2011 nicht das Jahr für Entscheidungen über das Bundesheer sei, geht an den Problemen und Anliegen der jungen Menschen vorbei. „Bereits rund 50.000 junge Menschen haben in der Amtszeit von Minister Darabos ihre Zeit mit Unkraut zupfen, Kasernen putzen und einer unzeitgemäßen Ausbildung, die ihnen für das spätere Leben nichts bringt, verschwendet“, beschreibt Sebastian Kurz die Situation der Grundwehrdiener.

„Wennsich der Bundespräsident schon mal aus der Hofburg zu Wort meldet, sollte er die Regierung dazu antreiben, schnell Entscheidungen zu treffen. Minister Darabos soll endlich eine Reform zustande bringen und nicht noch die Zeit von weiteren 10.000 Grundwehrdienern verschwenden“, fordert Sebastian Kurz. Aus Sicht der Jungen ÖVP brauchen junge Menschen die Lösungen jetzt und nicht dann, wenn sie den Dienst schon hinter sich haben.

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