JVP Steiermark - Jung, Kritisch, Steirisch | JVP Ortsgruppe Judenburg fordert Zusammenlegung von Judenburg, Reifling und Oberweg
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JVP Ortsgruppe Judenburg fordert Zusammenlegung von Judenburg, Reifling und Oberweg

Die Junge ÖVP Ortsgruppe Judenburg, allen voran JVP-Ortsobmann Christoph Mosser fordert eine Zusammenlegung der Gemeinden Reifling, Oberweg und Judenburg. „Die aktuelle Diskussion, losgetreten von LH Voves und LH-Stv. Schützenhöfer, ebnen die historische Möglichkeit schlankere Gemeindestrukturen durchzusetzen. Ich trete daher voller Überzeugung für eine Zusammenlegung der Nachbargemeinden ein. Das Ziel ist für mich eine Einsparung im Verwaltungsbereich, die mit der Reduzierung der Aufwandsentschädigungen, der Nichtnachbesetzung von pensionierten ArbeitnehmernInnen und der Ausnützung von Synergien einhergeht, “ formuliert Mosser. „Die Reduzierung der Ausschüsse von 14 auf 11 ist ein gutes Beispiel, wie die neue Stadtführung unter Bgm. Dolleschall und Vzbgm. Toperczer, sinnvolle Maßnahmen zur Budgetkonsolidierung bereits getroffen hat.“

Unterstützung bekommt Christoph Mosser von JVP Bezirksobmann Markus Tafeit. „Im Großen stehe ich Gemeindezusammenlegungen aufgrund der dramatischen finanziellen Situation der Gemeinden sehr positiv gegenüber. Schlussendlich müssen die betroffenen Bürger aber selbst die Entscheidung treffen, die positiven Auswirkungen schlankerer Gemeindestrukturen müssen aber vorab kommuniziert werden, “ stellt Tafeit fest. „Das größte Einsparungspotenzial sehe ich allerdings auf Landesebene, diese müssen parallel mit Zusammenlegungen durchgeführt werden!“

Die JVP Bezirksgruppe Judenburg erteilt dem Kirchturmdenken einiger Lokalpolitiker eine klare Absage. Alle Gemeinden der Bezirks Judenburg beweisen bereits im Rahmen des „Regionext“ ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Dieser von LH Mag. Franz Voves und LH-Stv. Hermann Schützenhöfer initiierte und getragene Prozess verfolgt ein Ziel: Attraktive Lebensräume, die im Wettbewerb der Regionen erfolgreich sind.

„Kooperationen sind ein guter Weg, Zusammenlegungen der Bessere,“ bringt es Mosser auf den Punkt.

„Kurzfristig müssen sich die 76 steirischen Gemeinden unter 500 Einwohnern, mittelfristig die 196 Gemeinden unter 1000 Einwohnern vor Augen führen, inwieweit Gemeindezusammenlegungen auch für sie eine Option darstellen,“ führt Tafeit aus.

Die zwei Jungpolitiker kündigen eine Initiative „Pro Reformgruppe“ an. Diese Initiative wird sich vor allem in den neuen Medien online, als auch bei regionalen Veranstaltungen, für eine Zusammenlegung stark machen.

Abschließend appellieren die Beiden an Bgm. Hannes Dolleschall vorurteilsfrei eine offene Diskussion zu führen und alle Meinungen zu diesem Vorschlag zuzulassen. Die Führung der Stadt Judenburg hat sich gut neu aufgestellt, nehmen wir diesen Schwung gemeinsam mit.

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