JVP Steiermark - Jung, Kritisch, Steirisch | Jugendbericht als Anlass zum Handeln
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Jugendbericht als Anlass zum Handeln

Einen „Aufruf bei der Umsetzung von Jugendanliegen einen Gang zuzulegen“ stellt für JVP-Nationalratsabgeordneten Thomas Einwallner der sechste Bericht zur Lage der Jugend in Österreich dar, der im Zuge der dieswöchigen Parlamentssitzung präsentiert wurde. Der Bericht bietet einen umfangreichen Überblick über die Situation junger Menschen in Österreich und zeigt laut Einwallner deutlich die Handlungsfelder auf, in denen die Politik aktiv werden muss.

Beschäftigungschancen erhöhen, Betreuung bei der Wahl der Ausbildung verbessern

So bestätigt der Bericht den immer stärker werdenden Bildungsdruck, der auf jungen Menschen lastet. Dieser führt zwar zu längeren Ausbildungszeiten, bietet aber keine Gewähr für eine erfolgreiche berufliche Positionierung. „Es wird Zeit, dass in unserer Bildungs-Dauerdebatte etwas weitergeht“, fordert Einwallner. „Dies schließt sowohl die Frage nach einer Verbesserung der universitären Ausbildung, als auch die Aufwertung der Lehre mit ein.“ So fordert Einwallner, die Beratung und Betreuung junger Menschen bei der Wahl ihrer Ausbildung zu intensivieren und zu verbessern. „Ein Abbruch von Lehre, Schule oder des Studium aufgrund mangelnder Beratung bei der Ausbildungswahl kann für das gesamte weitere Berufsleben zu negativen Auswirkungen führen. Dies kann durch eine bessere Betreuung, die in der Schul-Unterstufe beginnt und Jugendliche während ihrer gesamten Ausbildung begleitet, geändert werden.“

Gute Ausbildung und Erwerbstätigkeit vermindern das Armutsrisiko für Junge Menschen

Ebenfalls besorgniserregend ist für Einwallner die Tatsache, dass 236.000 Jugendliche in Österreich armutsgefährdet sind. Auch dies hängt mit der Frage nach dem Arbeitsplatz zusammen. Für erwerbstätige Jugendliche ist

das Armutsrisiko weit geringer, als für Jugendliche ohne Beschäftigung. „Der Weg zu einem Leben mit guten Zukunftschancen führt über die Chance auf einen Arbeitsplatz, der Weg zum Arbeitsplatz führt über eine gute Ausbildung. Die Frage nach einer Verbesserung unseres Bildungssystems ist damit der Schlüssel zur Verbesserung der Zukunftschancen für uns Junge“, fordert Einwallner eine sachliche und offene Debatte über die Zukunft der Bildung in Österreich. „Für alle politischen Parteien ist höchst an der Zeit, ideologische Scheuklappen abzulegen und im Interesse der Jugend einen sachlichen Diskurs über die Reform unseres Bildungssystems zu führen.“

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