“Schulpflichtverletzungen sind kein Kavaliersdelikt und Schulabbruch ist die Vorstufe zur Arbeitslosigkeit. Hier müssen wir ansetzen und die Eltern in die Pflicht nehmen”, ist Sebastian Kurz entschlossen. Derzeit sind 75.000 Jugendliche in Österreich ohne Ausblidung und ohne Job. Davon haben 40 Prozent Migrationshintergrund. Kurz: “Es wird Zeit, dass wir dieses Problem offen ansprechen.”

Eltern in die Pflicht nehmen

So will der Staatssekretär Eltern, die ihre Kinder nicht aktiv beim Schulbesuch unterstützen, stärker in die Pflicht nehmen. Konkret verlangt Kurz:

  • verpflichtende Elterngespräche bei Schulpflichtverletzungen
  • umfassende Motivforschung
  • konkrete statistische Erhebung
  • bei groben Schulpflichtverletzungen höhere Strafen