JVP Steiermark - Jung, Kritisch, Steirisch | JVP Reif: LR Grossmanns Pläne gehen in die falsche Richtung!
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JVP Reif: LR Grossmanns Pläne gehen in die falsche Richtung!

Im letzten Jahr betrug die gesamte steirische Jugendförderung ca. 6,5 Mio. € wobei nur ca. 550.000 an die verbandliche Jugendarbeit gehen. Laut Medienberichten soll der Bereich der verbandlichen Jugendarbeit weiter ausgehungert werden.

Die vielen  über Jahrzehnte gewachsenen verbandlichen Jugendorganisationen sind das Rückgrat der steirischen Jugendarbeit. In diesen Kinder und Jugendorganisationen sind ca. 110.000 Kinder und Jugendliche organisiert. Trotzdem entfällt auf diese, größtenteils von ehrenamtlichen Mitarbeitern ausgeführte Tätigkeit, nur ein Bruchteil der Finanziellen Mittel für Jugendförderung.

Für Rupert Reif, Landesgeschäftsführer der JVP, geht dies in die falsche Richtung: „Landesrätin Grossmann hat anscheinend den leichteren Weg gewählt und kürzt nur im Bereich der verbandlichen Jugendorganisationen. Das ist der falsche Weg! Die Arbeit in den Organisationen wird hauptsächlich von Ehrenamtlichen ausgeführt. Wo es starke Jugendorganisationen gibt, ist der Bedarf an teurerer offener Jugendarbeit geringer.“

Durch das Engagement in der verbandlichen Jugendarbeit ist, egal bei welcher Organisation man sich engagiert, garantiert ,dass Jugendliche sehr früh soziale Kompetenzen erlernen und somit gestärkt in das Berufsleben einsteigen können.  Junge Menschen mit schwierigen persönlichen Situationen werden in der der verbandlichen Jugendarbeit durch ihr Engagement in der Gemeinschaft zu stärkeren Mitgliedern unserer Gesellschaft.

Der JVP fällt außerdem auf, dass vor allem im ländlichen Bereich die verbandliche Jugendarbeit einen sehr hohen Stellenwert hat und daher verhältnismäßig wenig Bedarf an offener Jugendarbeit vorhanden ist. Aus diesem Grund fordert die Junge ÖVP einen Strategiewechsel.

Verbandliche Jugendarbeit stärken und dadurch die Kosten im Bereich der offenen Jugendarbeit zu senken!

„Anstatt teure Trägerorganisationen und zig Fachstellen zu finanzieren sollte das Problem an der Wurzel gepackt werden und mit Hilfe der gewachsenen Strukturen der verbandlich organisierten Jugendarbeit jenen Jugendlichen eine Zukunft zu geben welche sonst durch den Rost fallen,“ so Reif weiter.

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