JVP Steiermark - Jung, Kritisch, Steirisch | Podiumsdiskussion, am 11. Dezember im Dominikanerhof
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Podiumsdiskussion, am 11. Dezember im Dominikanerhof

Am Dienstag, dem 11. Dezember stellte sich unsere JVP- Obfrau Angela Pirker einer Podiumsdiskussion, die sich unter der Leitung von Frau Andrea Walenta (Kleine Zeitung), den Themen „Wehrpflicht oder Berufsheer“, „Frauen und Wehrpflicht“, „Einheitliches Jugendschutzgesetz für alle Bundesländer“ und „Politische Bildung in Schulen“ widmete. Im durchaus kritischen Publikum saßen ca. 100 Schüler der HBLA Leoben und des „Alten Gymnasiums“.

Gemeinsam mit unserer Obfrau stellten sich noch andere Vertreter von politischen Jugendorganisationen den Fragen von Frau Walenta und denen des Publikums. Von den anderen Jugendorganisationen diskutierten Marco Triller von dem RFJ, Peter Drechsler von der SJ und Robert Scharf von den Grünen mit.

Waren sich die Vertreter über das Thema „Politische Bildung in Schulen“ insofern einig, als dass es diese vermehrt unparteiisch in allen Schulen geben sollte, am besten als eigenes Schulfach unterrichtet, so wenig Konsens gab es in den anderen Themenbereichen.

Die meisten Unstimmigkeiten gab es bei dem Thema „Wehrpflicht“. Während die SJ und die Grünen den Dienst an der Waffe als „unnötige Verschwendung von Lebenszeit“ sahen, waren unsere Obfrau und Marco Triller gegen die Abschaffung der Wehrpflicht. Sie äußerten sich positiv in die Richtung, dass auch Frauen ebenfalls in die Wehrpflicht eingebunden werden sollten. Bestätigung für diese Aussage bekamen sie vom Publikum, das bis auf einige Ausnahmen, ebenfalls für die Einbindung der Frauen stimmte.

Zu Reformen innerhalb des Jugendschutzgesetzes äußerten sich alle Diskutanten positiv. Jedoch ist es schwer eine bundesweite Vereinheitlichung zu erreichen. Die Schüler waren der Meinung, dass das Jugendschutzgesetz eine Maximalvereinbarung sein sollte, den Eltern aber freigestellt wird für ihre Kinder andere Bestimmungen zu treffen. Wichtig sei es, dass die Kinder und Jugendlichen dabei selbst die größte Verantwortung übernehmen und diese auch in Bezug auf Alkohol und Fortgehzeiten zeigen. Außerdem würde es schwierig werden, die Fortgehzeiten in Bundesländern zu kürzen.

Auch die Schüler waren bei diesem Thema sehr unterschiedlicher Meinung. „Was machen die 14-15 Jährigen bis eins oder zwei in der Früh auf der Straße?“ war unter anderem eine Wortmeldung. Jemand anderer war wiederum der Meinung, dass Alkohol und Rauchen bis zu einem gewissen Alter verboten werden sollen, bzw. aus der Gesellschaft  verbannt gehören.

Was jedoch insgesamt besonders auffiel, war das Interesse seitens der Jugend, die sich ebenfalls mehr politische Bildung im Unterricht wünscht – am besten in Form eines eigenen Schulfaches.

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