JVP Steiermark - Jung, Kritisch, Steirisch | Neujahrsauftakt der JVP Steiermark
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Neujahrsauftakt der JVP Steiermark

Am 18. Jänner 2013 lud die JVP Steiermark erstmals zum politischen Neujahrsauftakt ins M1 nach Graz ein. Über 100 JVP-Mitglieder und zahlreiche Ehrengäste, darunter Staatssekretär Sebastian Kurz, LH-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer und Klubobmann Christopher Drexler waren beim Startschuss für ein erfolgreiches Jahr 2013 dabei.

„Darf’s ein bisserl mehr Demokratie sein?“

„Eine der wohl größten Herausforderungen vor denen wir stehen, ist die Lage unserer Demokratie – und diese ist äußerst ernst. Die Kluft zwischen Politik und Bevölkerung war noch nie so dramatisch spürbar. Oft darf man sich darüber nicht einmal wundern, wenn man sieht welche Zustände teilweise in der Politik herrschen. Die Bevölkerung will hier zu Recht eine Veränderung!“, so Landesobmann Lukas Schnitzer.

Aus diesem Grund startet die Junge ÖVP Steiermark einen intensiven Diskussionsprozess unter dem Motto „Darfs ein bisserl mehr Demokratie sein?“. Gemeinsam mit den Mitgliedern werden in allen vier Wahlkreisen der Steiermark Zukunftsforen abgehalten, die den Auftakt zu einem intensiven Ideenprozess darstellen. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, sich über die Facebook-Gruppe „mehrdemokratie.jvpstmk“ in die Diskussion einzubringen. Im nächsten Schritt werden die Ergebnisse bei einer Enquete mit Experten beraten und in ein abschließendes Forderungspapier münden.

Drei Thesen zu mehr direkter Demokratie

Wir als Junge ÖVP Steiermark glauben, dass es vor allem in drei Themenbereichen eine offene Diskussion braucht, um eine zukunftsfitte Demokratie zu gestalten.

Open Government. In einer Zeit, in der Informationen jederzeit und schnell über Smartphones, ipads und das Internet abrufbar sind, muss man in politischen Entscheidungsprozessen die neuen Medien verstärkt nutzen. Wir müssen hier neue Wege andenken, um die Beteiligung der Bürger zu erhöhen.

Bürgereinbindung. Die Politikerverdrossenheit ist ein Synonym für die wachsende Kluft zwischen Bevölkerung und Politikern. Wir müssen hier unser Demokratieverständnis erneuern und mehr direktdemokratische Elemente auf Gemeinde- und Landesebene andenken.

Vorzugsstimmen stärken. Parteien nehmen eine wichtige Funktion in einer Demokratie wahr. Ebenso deren Vertreter. Mit einer Stärkung der Vorzugsstimmen wird die Akzeptanz der politischen Entscheidungsträger sowie deren Verantwortlichkeit dem Wähler gegenüber erhöht.

„Gerade in einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen von der Politik und deren Vertretern abwenden und sich die Sinnfrage über unser derzeitiges politisches System stellen, besteht großer Handlungsbedarf. Denn es muss uns jungen Menschen lieber sein, unsere Demokratie zu erneuern anstatt eines Tages aufzuwachen und feststellen zu müssen, dass die Mehrheit der Bevölkerung vom System Demokratie davongelaufen ist!“, mahnt Schnitzer.

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