JVP Steiermark - Jung, Kritisch, Steirisch | Sebastian Kurz und Lukas Schnitzer gratulieren Matthias Huber zu seiner neuen Funktion als Präsident der Jungen Alpenregion
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Sebastian Kurz und Lukas Schnitzer gratulieren Matthias Huber zu seiner neuen Funktion als Präsident der Jungen Alpenregion

18 bürgerliche Jugend-Verbände aus 6 Nationen, von der Schweiz bis Slowenien, von Bayern bis ins Trentino/Welschtirol haben sich vor über 40 Jahren zusammengeschlossen um die gemeinsamen Interessen von insgesamt 82.000 Mitgliedern zu vertreten.

Die Delegierten treffen sich vier Mal pro Jahr um an gemeinsamen Positionen zu arbeiten und diese nach Beschluss an die EU und die jeweiligen Mutterorganisationen weiter zu geben.
Vom 28. bis 30.10. tagten nun über 80 Delegierte in Innsbruck um das Präsidium neu zu wählen und um zum Thema „Sicherheit im Alpenraum“ eine gemeinsame Resolution zu verabschieden.

Neuwahl des Präsidiums
Im Zuge der Vollversammlung der Jungen Alpenregion wurde der St. Oswalder Matthias Huber (JVP Steiermark/GU) zum neuen Präsidenten gewählt und löst damit Stefan Franceschini (JG Südtirol) ab.
„Ich freue mich auf die Arbeit mit meinem Team für die 82.000 Mitglieder, die sich in den Verbänden der Jungen Alpenregion zusammengeschlossen haben. Die grenzüberschreitende Vernetzung der jungen Bürgerlichen wird dabei weiterhin im Mittelpunkt stehen“, so der neue Präsident Matthias Huber.
Seine Vizepräsidenten kommen aus Tirol (Miachel Riedhart), Oberbayern (Alexander Attensberger) und Liechtenstein (Stephan Agnolazza). Geschäftsführerin wurde die Niederösterreicherin Michaela Prisching und Finanzreferentin die Slowenin Katja Berk Beuc.

Resolution für klare sicherheitspolitische Schritte
Nach den Wahlen widmete sich dem Thema europäische Sicherheitspolitik, konnte zahlreiche Gastredner wie den Tiroler Militärkommandanten Generalmajor Herbert Bauer, den für das Flüchtlingswesen in Innsbruck ressortzuständigen Stadtrat Franz X. Gruber oder den Südtiroler Europaabgeordneten Herbert Dorfmann begrüßen und beschloss einstimmig eine Resolution.

„Eine hohe Lebensqualität ist nur durch ein Leben in Sicherheit zu erzielen. Deshalb haben wir uns im Sicherheitsbereich den immer neuen Herausforderungen zu stellen. Dazu braucht es eine klare Analyse der Probleme, Kompetenzen, Sachlichkeit und gezielte Maßnahmen. Jedenfalls keine Verharmlosung von Sicherheitsproblemen, aber auch keine populistische Panikmache“, betont Huber.

Besonders durch die Migrations- und Flüchtlingskrise steht auch der Alpenraum vor noch nie dagewesenen neuen Herausforderungen. Die Integration der Bleibeberechtigten wird vor allem in den Kommunen und Regionen eine große Aufgabe, die eine besondere Koordination im Alpenraum benötigt. „Dabei müssen klare Regeln und Forderungen eingehalten werden, wie das Bekenntnis zum Europäischen Wertekonsens, zur Leistung, zum Integrationswillen und zur aktiven Mitarbeit in unserer Gesellschaft zur Sicherung des sozialen Friedens“, fasst Huber die wichtigsten Punkte der Resolution zusammen und streicht insbesondere auch den urbanen Aspekt hervor: „Die Junge Alpenregion ist sich den besonderen sicherheitspolitischen Ansprüchen vor allem in den Städten bewusst und bekennt sich zu den dafür notwendigen urbanen Sicherheitsstrategien.“

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