JVP Steiermark - Jung, Kritisch, Steirisch | Allgemein
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JVP Steiermark begrüßt Gesetzesbeschluss zum umfangreichen Spielerschutz

Die Junge ÖVP Steiermark zeigt sich hoch erfreut über die vom Landtag Steiermark beschlossenen Maßnahmen zum umfangreichen Spielerschutz. Gerade die Reduktion und die damit einhergehende Verbannung von Glücksspielautomaten aus Tankstellen und der Gastronomie erhöhen die Einstiegsschwelle zur Spielsucht.
Durch die Beschränkung von Glücksspielautomaten auf Spielsalons, in denen speziell geschultes Personal sowohl Altersbegrenzungen als auch Alkohol- und Rauchverbot streng kontrolliert, werden gerade junge Menschen geschützt, die durch die leichte Zugänglichkeit in besonderem Maße vom Abgleiten in die Spielsucht bedroht sind.

„Mit den neuen strengen Regelungen zum umfangreichen Spielerschutz wird eine zentrale Forderung der Jungen ÖVP Steiermark Realität. Strengere Kontrolle und erschwerter Zugang tragen dazu bei, dass Jugendliche stärker vor den Gefahren des Glücksspiels geschützt werden“, so Landesobmann-Stellvertreterin Martina Kaufmann über den Gesetzesbeschluss des Landtages.

Gründung des Clubs der Junggemeinderäte

Einladung zur Gründung des Clubs der Junggemeinderäte und zur Ergebnispräsentation des Strukturprozesses 2014.

Club der Junggemeinderäte:

Seit der Gemeinderatswahl 2010 gesammeltes Wissen und erworbene Erfahrungen sind es wert, erhalten und geteilt zu werden. Am 9. Juli gründen wir gemeinsam mit euch den Club der Junggemeinderäte, um junge Verantwortungsträger aus der ganzen Steiermark zu vernetzen und die zahlreichen Erfahrungen und beispielhaften Initiativen der letzten Jahre zu bündeln und euch für die verbleibenden Monate hin zur Gemeinderatswahl 2015 mit auf den Weg zu geben.
Nach unserer Auftaktveranstaltung am 9. Juli wird der Club der Junggemeinderäte in regionalen Stammtischen weitergeführt.

#vordenken – Ergebnispräsentation des Strukturprozesses 2014:

2014 ist das Jahr der Strukturarbeit innerhalb der Jungen ÖVP Steiermark. In Zukunftsgesprächen mit den Bezirksobleuten, Debatten in vier regionalen Zukunftsforen und zahlreichen Diskussionsrunden wurde intensiv an der Weiterentwicklung und Stärkung der Strukturen gearbeitet, um die Junge ÖVP Steiermark für das entscheidende Jahr 2015 schlagkräftig aufzustellen.
Am 9. Juli zeigen wir unser Vordenken innerhalb der Steirischen Volkspartei und präsentieren die Ergebnisse des Strukturprozesses 2014.

93. Landestag der Jungen Union Hessen – 7. & 8. Juni 2014

Bereits seit den 1970er-Jahren besteht eine enge Freundschaftsverbindung zwischen der Jungen ÖVP Steiermark und der Jungen Union Hessen. Nachdem der Hessische Landesvorstand im März eine Klausurtagung in Graz abhielt, folgte eine Delegation der Jungen ÖVP Steiermark der von Landesvorsitzenden Dr. Stefan Heck, MdB ausgesprochenen Einladung zu deren 93. Landestag.

Beim dreitägigen Aufenthalt in Mörfelden-Walldorf, nahe Frankfurt, konnten nicht nur zahlreiche Kontakte geknüpft und neue internationale Freundschaften geschlossen werden, es konnte auch ein Einblick in die Arbeitsweise unserer deutschen Partnerorganisation gewonnen werden. Neben den Berichten über die Arbeit der Jungen Union Hessen im vergangene Jahr, der Nominierung des Kandidaten zum Bundesvorsitz der Jungen Union und der Diskussion und Abstimmung von mehr als 100 inhaltlichen Anträgen, stellte das Zusammentreffen mit dem Hessischen Ministerpräsidenten, Volker Bouffier, einen besonderen Höhepunkt für unsere steirische Delegation dar.

Wir freuen uns schon auf das nächste Zusammentreffen zwischen JVP Steiermark und JU Hessen, um die seit Jahren bestehende enge Freundschaft auch weiterhin zu pflegen.

#vorausdenken: Das Zukunftsforum Zentralraum

Am 4. Juni trafen die JVP-Mitglieder der Stadt Graz und des Bezirkes Graz-Umgebung zum Zukunftsforum Zentralraum zusammen, um gemeinsam die JVP Steiermark fit für die Herausforderungen der Zukunft zu machen.

In Hinblick auf das Jahr 2015, das geprägt von Gemeinderats- wie auch Landtagswahl wesentliche Weichenstellungen für die Zukunft der Steiermark bereithält, hat die Junge ÖVP Steiermark im Jahr 2014 den Fokus auf die Arbeit an ihren Strukturen gelegt.

Am 4. Juni trafen die JVP-Mitglieder aus der Stadt Graz und dem Bezirk Graz-Umgebung im Landhaus zum Zukunftsforum Zentralraum unter dem Motto „#vorausdenken“ zusammen. Aufbauend auf den Zukunftsgesprächen, bei denen im April mit den JVP-Verantwortlichen vor Ort in kritischer Betrachtung der Ist-Zustand der Bezirks-Orts- und Stadtorganisationen erhoben wurde, bieten die regionalen Zukunftsforen allen steirischen JVP-Mitgliedern die Möglichkeit, ihre Ideen und Vorstellungen zu einer stärkeren JVP-Struktur einzubringen. Die Junge ÖVP Steiermark zeigt ihr „Vorausdenken“ indem sie in die Zukunft blickt und die Strukturen fit für die Herausforderungen der nächsten Jahre macht, sich öffnet, weiterentwickelt und um gezielt neue Mitglieder ansprechen zu können.

„Die Junge ÖVP ist die größte und stärkste politische Jugendorganisation der Steiermark. Um unsere Schlagkraft zu erhalten, weiter auszubauen und im Rahmen der Wahlen im Jahr 2015 wiederum eindrucksvoll unter Beweis zu stellen, dass die Junge ÖVP Steiermark eine starke Interessensvertretung in Land, Gemeinden und Städten ist, müssen wir uns 2014 intensiv mit der Arbeit an unseren regionalen Strukturen beschäftigen“, beschreibt Landesobmann Lukas Schnitzer die Ziele im Jahr der Strukturarbeit der Jungen ÖVP Steiermark und fügt hinzu: „Wir wollen in Zukunft noch stärker unseren frischen jungen Geist einbringen und auch die Arbeit innerhalb der Steirischen Volkspartei vermehrt mit kritischem Blick mitgestalten. Junge Menschen müssen verstärkt auch die Möglichkeit erhalten, in politischen Vertretungskörpern mitzugestalten.“

„Die offenen Anregungen aus den Diskussionsrunden bilden unsere Basis für die weitere Verbesserung der Strukturen vor Ort. Mit dem kritischen Blick unserer JVPler gelingt es so, das Serviceangebot für alle Mitglieder in unserer Stadt weiter auszubauen“, umreißen Martina Kaufmann (Stadtobfrau Graz) und Philipp Ozek (Bezirksobmann Graz-Umgebung) die Ergebnisse des Zukunftsforums.

Nach den bereits abgehaltenen Treffen in der Südweststeiermark am 19., der Oststeiermark am 20. und der Obersteiermark am 25. Mai, war das Forum Zentralraum das letzte der vier regionalen Zukunftsforen der Jungen ÖVP Steiermark im Jahr der Strukturarbeit.

JVP-Ortsgruppengründung – Weiz und Umgebung

„Es ist an der Zeit Farbe zu bekennen und für die Jugend in Weiz und den Umgebungsgemeinden einzustehen“, gibt sich Thomas Ederer, neuer Obmann der JVP Weiz und Umgebung kämpferisch.

„Was nützt es, wenn 30-jährige politische Mitbewerber mit fremden Leistungen prahlen, im Grunde selbst nichts zu einer aktiven Jugendarbeit beitragen und nur auf Mandate aus sind?“, so der Obmann weiter.
„Die JVP steht für einen anderen Stil!“, fügt Bezirksobmann Dominik Kutschera hinzu.

In Anwesenheit von Landtagsabgeordneten Bernhard Ederer und Vizebürgermeisterin der Stadt Weiz Anna Baier konnte am 23. Mai, die neue Ortsgruppe Weiz und Umgebung gegründet werden.

Zum Ortsobmann wurde Thomas Ederer mit 100%iger Einstimmigkeit gewählt. Der 16 jährige Naaser zeigte sich vom immensen Vertrauen der Funktionäre und Mitglieder überwältigt.
„Mit vollem Einsatz für die Jugend in Weiz und allen Umgebungsgemeinden wollen wir nun aktiv sein und dafür unser Bestes geben“, so beschreibt der Ortsobmann das Wichtigste seiner Ziele. Hierfür steht ihm nun auch ein tatkräftiges, ebenso junges und motiviertes Team zur Seite: Als Obmann Stellvertreter David Graf, als Schriftführer Dominik Fuchs und als Finanzreferent Thomas Höniger.

Erste Veranstaltungen sind ebenso bereits in Planung wie auch einige Aktivitäten und Aktionen. Man darf gespannt sein!

JVP Steiermark fordert Steuerreform

Eine Steuerreform in Österreich ist unausweichlich. Mit ihrer Verzögerungstaktik verbaut die Bundesregierung unsere Zukunftschancen.

In einem Hochsteuerland wie Österreich ist eine Steuerreform unausweichlich, um die Chancen des Standortes zu erhalten, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und damit jedem einzelnen mehr von seinem hart erarbeiteten Einkommen bleibt. Besonders Junge, die sich gerade eine Existenz aufbauen, leiden über alle Maßen unter den hohen Belastungen, die ihnen das staatliche Abgabensystem auferlegt.

Die Einsetzung einer „Steuerreformkommission“ ist kein nachvollziehbares Argument zur Verzögerung einer allgemeinen Entlastung. Bereits im Jahr 2011 hat der Rechnungshof 599 Vorschläge für eine umfassende Verwaltungsreform vorgelegt, deren konsequente Umsetzung mehr als ausreichend Spielraum für eine Steuerentlastung ohne jegliche Neuverschuldung schaffen würde.

„Wir Junge können es nicht mehr hinnehmen, dass fertige Konzepte und ausgereifte Vorschläge, die eine ausgabenseitige Sanierung des Staatshaushaltes durch eine umfassende Struktur- und Aufgabenreform vorsehen, nicht umgesetzt sondern jahrelang aufgeschoben und schubladisiert werden. Gleichzeitig werden jedoch wichtige Entlastungen im Zuge einer durchdachten Steuerreform, die Österreich auf Dauer zukunftsfähig macht, mit dem Hinweis auf zu wenig budgetären Spielraum immer weiter auf die lange Bank geschoben“, zeigt sich JVP-Landesorganisationsreferent Peter Pulm enttäuscht über die mangelnde Entschlossenheit der Bundesregierung ernsthafte Reformen anzupacken.

Die Junge ÖVP Steiermark fordert die Bundesregierung auf, endlich ehrliche und nachhaltige Reformmaßnahmen zu setzen, um der jungen Generation nicht auch die letzten Spielräume für die Zukunft zu verbauen und nennt vier konkrete Maßnahmen, die auch im Rechnungshofbericht angeführt sind und einen ersten Schritt in die richtige Richtung darstellen würden:

• Thema Steuern:
Neben einer umfassenden Steuerreform muss auch das Steuerrecht einfacher, klarer und überschaubarer gestaltet werden. Das gesamte österreichische Steuersystem bedarf einer Straffung und Vereinfachung. Die für die Bemessung der Steuern und Sozialversicherungsbeiträge geltenden Vorschriften müssen harmonisiert, angepasst und gestrafft werden, um größtmögliche Synergieeffekte, erhebliche Kosteneinsparungen für Unternehmen, die Finanzverwaltung und die Sozialversicherungen erzielen zu können.
Bei der Festsetzung von Abgaben und Gebühren hat die Maxime der Kosteneinsparungen Vorrang vor der blindwütigen Erhöhung von Gebühren zu haben.

• Thema Pensionen:
Eine umfassende Pensionsreform ist eine der drängendsten Maßnahmen zur Budgetkonsolidierung. Der Zuschuss zum Pensionssystem kostet dem Steuerzahler jährlich mehr als die Rettung der Hypo Alpe Adria. Während die Lebenserwartung jährlich steigt, liegt das faktische Pensionsantrittsalter nach wie vor weit unter den gesetzlichen Grenzen.
Konkret können, wie der Rechnungshof aufzeigt, auch durch eine Reform der Pensionssysteme, durch die eine gemeinsame Pensionsversicherung für alle eingeführt werden würde, horrende Pensionszahlungen eingedämmt werden.

• Thema Sozialversicherungen
Trotz alarmierender Situation einzelner Krankenkassen, blieben umfassende Gesundheitsreformen und Systemverbesserungen im Bereich der Sozialversicherungen selten mehr als leere Ankündigungen. Experten weisen seit Jahren auf Einsparungen im Millionen-, wenn nicht Milliardenbereich hin, die durch bessere Abstimmung über etwa Bundesländergrenzen, einheitliche Finanzierung, einheitlicher Planung und Effizienzsteigerung in unterschiedlichen Bereichen realisierbar sind. Die JVP Steiermark fordert daher eine deutliche Senkung des Verwaltungsaufwandes und eine signifikante Effizienzsteigerung durch die Reduktion der unnötig hohen Zahl von 22 Sozialversicherungsträgern.

• Thema Beraterverträge:

Immer wieder sind Verwaltungseinrichtungen in den letzten Jahren mit exorbitant hohen Rechnungen für externe Beratungsleistungen ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. Der Rechnungshof führt an, dass auf eine Vielzahl von teuren Beratungsleistungen ohne weiteres verzichtet werden könnte.
Die Junge ÖVP Steiermark fordert daher ein, dass keine öffentlichen Gelder mehr für unnötige und überaus teure Beratungsleistungen verschwendet werden. Durch die vorrangige Nutzung des intern sehr stark vorhandenen – aber viel zu wenig genutzten – Know-Hows und vorhandener personeller Ressourcen wird das Hinzuziehen externer Berater nicht nur verzichtbar, es führt auch zu einer deutlichen Effizienzsteigerung und Kostensenkung in der öffentlichen Verwaltung.