JVP Steiermark - Jung, Kritisch, Steirisch | Allgemein
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Junge ÖVP: Guter Schritt für mehr Demokratie in Österreich!

Erste Forderungen aus dem Reformkonzept „Demokratie.Neu“ der Jungen ÖVP werden umgesetzt.

Erfreut über die heutige Einigung zwischen ÖVP und SPÖ zum Demokratiepaket zeigt sich die Junge ÖVP Steiermark. Dieses Paket ist ein erster richtiger Schritt zu mehr direkter Demokratie in Österreich. Im Rahmen einer Denkfabrik in Graz wurden wesentliche Elemente des JVP-Demokratiepaketes erarbeitet.

„Diese Einigung zeigt, dass wir als Junge ÖVP die richtigen Impulse setzen, um die Demokratie in Österreich neu zu denken. In unserem Leitantrag am Landestag haben wir bereits einige Forderungen in Richtung mehr direkter Demokratie auf Landes- und Gemeindeebene  aufgestellt. Unter anderem die Forderung nach einer Bürgermeister-Direktwahl“, so Lukas Schnitzer,  Landesobmann der JVP Steiermark.

„Heute wurde ein gutes Paket für mehr Demokratie in Österreich auf den Tisch gelegt. Mit der Umsetzung der parlamentarischen Bürgeranfrage, der bundesweiten Aufwertung der Vorzugsstimmen und der Volksbegehren sowie der Einführung eines zentralen Wählerregisters sind wir der Reform der Demokratie in Österreich einen wichtigen Schritt näher gekommen. „, kommentiert Sebastian Kurz, Bundesobmann der Jungen ÖVP, die heute vorgestellte Einigung zum Demokratiepaket.

Erfolgreicher Abschluss des Mentoringprogrammes der Bundes JVP

Auch dieses Jahr konnten wieder zwei Teilnehmer das Mentoringprogramm der Bundesorganisation erfolgreich abschließen. Das Mentoring, welches jährlich in Zusammenarbeit mit der Politischen Akademie der ÖVP und der Bundespartei abgehalten wird, gibt jungen Führungskräften in den Landesorganisationen die Möglichkeit hinter die Kulissen der Bundes- und Europapolitik zu blicken.

Dieses Jahr war die Steiermark mit Markus Schwaiger aus Leoben und der JVP Bezirksobfrau Steffi Harzl aus Deutschlandsberg wieder stark vertreten. Im Rahmen einer Abschlussfeier wurden von Bundesobmann StS Sebastian Kurz und Bundesvorstandsmitglied Christoph Robinson die Zertifikate verliehen.

Landesobmann Lukas Schnitzer und Landesgeschäftsführer Rupi Reif bedanken sich bei den beiden für ihren Einsatz und Ehrgeiz und wünschen den beiden alles Gute für die weitere Arbeit in ihren Bezirks- und Ortsgruppen.

Generationswechsel an der Spitze der JVP Steiermark!

Am Samstag den 17. November fand in Leoben ein Generationswechsel in der JVP Steiermark statt. Unter den Augen von zahlreichen Ehrengästen, darunter LPO LH Stv. Hermann Schützenhöfer, die Staatssekretäre Sebastian Kurz und Reinhold Lopatka, Landtagspräsident Franz Majcen und Landesrat Hans Seitinger, Klubobmann Christopher Drexler, LGF Bernhard Rinner und WB Direktor Kurt Egger, dem Präsidenten der steirischen Landarbeiterkammer Christian Mandl,  sowie einigen Abgeordneten des Nationalrats und des steirischen Landtags, wurde NRAbg. Thomas Einwallner an der Spitze der JVP Steiermark von Lukas Schnitzer abgelöst.

Thomas Einwallner lobt Reformpartnerschaft

Tom Einwallner, der der JVP Steiermark insgesamt 12 Jahre lang vorstand, ist damit der längst dienende Obmann in der Geschichte der größten politischen Jugendorganisation im Land. In seiner Rede unterstrich er die Wichtigkeit der Arbeit der steirischen Reformpartnerschaft. „Was da geschieht – die Sanierung des Landeshaushaltes, die nachhaltigen Reformen in allen Bereichen – das ist Politik im Sinne der Jugend. Deshalb bin auch absolut dafür diesen Weg weiterzugehen“, so Einwallner, der auch betonte als Nationalrat „etwas von diesem Reformwind nach Wien tragen zu wollen“. Als letzte politische Forderung in seiner Funktion als Landesobmann legte Einwallner am Landestag einen Vorschlag zur Novellierung des Steiermärkischen Jugendschutzgesetzes vor. Dadurch soll das steirische Gesetz an die Gesetze der Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland angeglichen werden.

Lukas Schnitzer fordert sachliche Diskussion über unser Pensionssystem

Der neu gewählte Landesobmann Lukas Schnitzer, welcher mit 99% der Delegiertenstimmen gewählt wurde, nannte in seiner Rede die Themen Generationengerechtigkeit, Integrationspolitik und Direkte Demokratie als seine inhaltlichen Arbeitsschwerpunkte für die kommenden drei Jahre. In der Frage der Sicherung des Pensionssystems forderte Schnitzer eine rasche Angleichung des faktischen an das gesetzliche Pensionsantrittsalter. „Wir als Junge ÖVP wollen keinen Konflikt der Generationen, aber es bedarf einer ehrlichen und sachlichen Diskussion“, betonte der neue Obmann. Dazu sei es notwendig, dass künftig auch Vertreter der Jugend in der österreichischen Pensionskommission mit am Tisch sitzen, wenn es um Änderungen bei den Pensionen geht. Bei der Integrationspolitik unterstrich Schnitzer die Wichtigkeit der Arbeit von Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz. „Die Integration durch Leistung ist diejenige, die jeder versteht und die jedem gegenüber fair ist. Das Erlernen der deutschen Sprache ist dafür ein wesentlicher Grundstein.“

Stärkung des Vorzugsstimmenmodells und Einführung von Direktmandaten

Als dritten Arbeitsschwerpunkt der Jungen Volkspartei will Schnitzer die direkte Demokratie weiter ausbauen. Dazu forderte er eine Stärkung des Vorzugsstimmenmodells sowie die Einführung von Direktmandaten auf Bundes- und Landesebene. „Mir ist es als junger Mensch lieber, dass wir unsere Demokratie ändern und erneuern, anstatt dass wir eines Tages aufwachen und verwundert feststellen müssen, dass die Leute dem System Demokratie mehrheitlich davon gelaufen sind. Das dürfen wir nicht zulassen!“

Schützenhöfer: „Wer Nagl will, muss auch zur Wahl gehen und ihn wählen!“

LH-Vize Hermann Schützenhöfer nutzte seine Rede unter anderem dazu, die mehr als 300 anwesenden Funktionäre und Mitglieder der Jungen Volkspartei, dazu aufzurufen Siegfried Nagl bei der Gemeinderatswahl am 25. November zu unterstützen. „Viele von Euch sind aus Graz oder haben Freunde und Bekannte in der Landeshauptstadt. Nutzen wir die letzte Woche vor der Wahl, all jene die wir kennen, dazu aufzurufen zur Wahl zu gehen und unseren Bürgermeister zu unterstützen.“

Hohe Mehrheiten für Schnitzers Stellvertreter

Auch die vier Stellvertreter des neuen Landesobmannes wurden mit großen Mehrheiten in ihre neuen Funktionen gewählt. Carina Sonnberger: 97,26%, Martina Kaufmann: 93,84%, Peter Schmid: 97,26% und Philipp Ozek mit 97,26%.

Das Team

Am Landestag übernahm mit Landesobmann Lukas Schnitzer ein junges, motiviertes Team das Ruder welches sich aus Vertretern der gesamten Steiermark zusammensetzt.

Lukas Schnitzer

Landesobmann

Hartberg

Carina Sonnberger

Landesobmann Stv.

Voitsberg

Martina Kaufmann

Landesobmann Stv.

Graz

Peter Schmid

Landesobmann Stv.

Murtal

Philipp Ozek

Landesobmann Stv.

Graz-Umgebung

Christoph Galler

Finanzreferent

Bruck an der Mur

Peter Pulm

Organisationsreferent

Leoben

Dominik Kutschera

Mitglied des Landesvorstandes

Weiz

Stefan Schauer

Mitglied des Landesvorstandes

Leibnitz

Stefan Röck

Mitglied des Landesvorstandes

Radkersburg

Lukas Walch

Mitglied des Landesvorstandes

Graz

Florian Wöhry

Mitglied des Landesvorstandes

Liezen

Anbei findet ihr den Link zum Teamfolder:

Teamfolder

Fotos vom Landestag

Vielen Dank für diesen tollen Landestag in Leoben! Fotos davon findet ihr HIER!

JVP Reif: LR Grossmanns Pläne gehen in die falsche Richtung!

Im letzten Jahr betrug die gesamte steirische Jugendförderung ca. 6,5 Mio. € wobei nur ca. 550.000 an die verbandliche Jugendarbeit gehen. Laut Medienberichten soll der Bereich der verbandlichen Jugendarbeit weiter ausgehungert werden.

Die vielen  über Jahrzehnte gewachsenen verbandlichen Jugendorganisationen sind das Rückgrat der steirischen Jugendarbeit. In diesen Kinder und Jugendorganisationen sind ca. 110.000 Kinder und Jugendliche organisiert. Trotzdem entfällt auf diese, größtenteils von ehrenamtlichen Mitarbeitern ausgeführte Tätigkeit, nur ein Bruchteil der Finanziellen Mittel für Jugendförderung.

Für Rupert Reif, Landesgeschäftsführer der JVP, geht dies in die falsche Richtung: „Landesrätin Grossmann hat anscheinend den leichteren Weg gewählt und kürzt nur im Bereich der verbandlichen Jugendorganisationen. Das ist der falsche Weg! Die Arbeit in den Organisationen wird hauptsächlich von Ehrenamtlichen ausgeführt. Wo es starke Jugendorganisationen gibt, ist der Bedarf an teurerer offener Jugendarbeit geringer.“

Durch das Engagement in der verbandlichen Jugendarbeit ist, egal bei welcher Organisation man sich engagiert, garantiert ,dass Jugendliche sehr früh soziale Kompetenzen erlernen und somit gestärkt in das Berufsleben einsteigen können.  Junge Menschen mit schwierigen persönlichen Situationen werden in der der verbandlichen Jugendarbeit durch ihr Engagement in der Gemeinschaft zu stärkeren Mitgliedern unserer Gesellschaft.

Der JVP fällt außerdem auf, dass vor allem im ländlichen Bereich die verbandliche Jugendarbeit einen sehr hohen Stellenwert hat und daher verhältnismäßig wenig Bedarf an offener Jugendarbeit vorhanden ist. Aus diesem Grund fordert die Junge ÖVP einen Strategiewechsel.

Verbandliche Jugendarbeit stärken und dadurch die Kosten im Bereich der offenen Jugendarbeit zu senken!

„Anstatt teure Trägerorganisationen und zig Fachstellen zu finanzieren sollte das Problem an der Wurzel gepackt werden und mit Hilfe der gewachsenen Strukturen der verbandlich organisierten Jugendarbeit jenen Jugendlichen eine Zukunft zu geben welche sonst durch den Rost fallen,“ so Reif weiter.