JVP Steiermark - Jung, Kritisch, Steirisch | Allgemein
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Wirtschaftsstandort Österreich zurück an die Spitze führen!

Den Wirtschaftsstandort Österreich attraktiver gestalten – damit beschäftigt sich die Junge ÖVP in ihrer Standortinitiative „Mein Land. Meine Chance.“. Auf Einladung der JVP Steiermark und des Wirtschaftsbundes Steiermark diskutierten Bundesminister Sebastian Kurz und Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer am 18. November mit über 200 Interessierten in Graz über die Zukunft des Wirtschaftsstandortes.

Als Keynotespeaker beleuchtete Professor Dr. Bernhard Felderer, Präsident des Fiskalrates und ehemaliger Direktor des IHS, die Aspekte der Wettbewerbsfähigkeit Österreichs. Sowohl Nachteile, als auch Chancen des Wirtschaftsstandortes wurden dabei von ihm näher erläutert.

Österreich kann nur erfolgreich sein, wenn es für eigenverantwortliches Handeln und Leistungsbereitschaft ein attraktives Umfeld gibt. „Als Junge ÖVP setzen wir uns für eine Politik ein, die Freiräume für Bürgerinnen und Bürger, sowie Unternehmtetum ermöglicht. Das gelingt aber nicht durch immer neue bürokratische Hürden“, knüpft JVP Bundesobmann Sebastian Kurz in der angeschlossenen Diskussion an.
„Wir brauchen eine Zukunftspolitik, die generationengerecht ist. Dabei sind Bildung und Innovation der Schlüssel, damit wir auf der Welle des Fortschritts mitsurfen und nicht untergehen. Es ist an der Zeit die Arbeitswelt der Zukunft aktiv zu gestalten. Dabei muss man auch offen für innovative Ideen sein, “ führt JVP Landesobmann LT-Abg. Lukas Schnitzer weiter aus.

Seit Jahrzehnten zeigt die Steiermark Reformmut. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer betonte in seiner Rede die Notwendigkeit von weiteren Reformen. „Die Erfahrungen in der Reformpartnerschaft und nunmehr auch in der Zukunftspartnerschaft zeigen uns: Vieles, was vor ein paar Jahren noch heftig umstritten war, hat mittlerweile auch die Gegner überzeugt. Vieles, wogegen heftigst protestiert wurde, wird heute mit großer Mehrheit akzeptiert.“, so der Landeshauptmann während der Diskussionsveranstaltung.

Wirtschaftsbund Obmann-Stellvertreter und Präsident der WKO Steiermark Josef Herk: „Der Wirtschaftsstandort Steiermark ist sehr stark. Damit das so bleibt, fordern und fördern wir als WKO unseren wichtigsten Rohstoff, die Jugend. Denn dieser nicht nur immer knapper, er wird in vielen Fällen auch noch immer vergeudet, Stichwort Drop-out-Quoten an den Schulen. Darum ist es für uns auch ein besonders schönes Zeichen, dass wir hier in den Räumlichkeiten des Talentcenters über die Zukunft des Wirtschaftsstandorts diskutieren.“

Nichts desto trotz werden den Unternehmen noch viele Steine in den Weg gelegt.
Bürokratische Hürden müssen endlich abgebaut werden, damit Österreich für jene, die etwas leisten und erreichen wollen attraktiver wird. Im Sinne des Prinzips „ one in – two out“ sollen in Zukunft für jede neue Regelung zwei alte entfallen. So ist der Gesetzgeber gezwungen, die Sinnhaftigkeit so manches Gesetzes zu überdenken.

Mein Land. Meine Chance. Diskussion mit Sebastian Kurz in Graz

Im Juni 2016 wurde in St. Wolfgang der Startschuss für die Standortinitiative „Mein Land. Meine Chance.“ der Jungen ÖVP Österreich gegeben. In den letzten Monaten wurden bereits die ersten Forderungen erarbeitet um den Wirtschaftsstandort Österreich zurück an die Spitze zu bringen. Die Junge ÖVP setzt sich für mehr Freiräume der Unternehmer und mehr Platz für eigenverantwortliches Handeln ein. Es braucht einen Paradigmenwechsel in der Wirtschaftspolitik, Bürokratieabbau und ein Ende des Regulierungswahns.
Im Rahmen dieser Standortinitiative laden JVP-Landesobmann Lukas Schnitzer und Wirtschaftsbundlandesobmann Dr. Christian Buchmann zu einer gemeinsamen Diskussion mit JVP-Bundesobmann Sebastian Kurz ein. Zusätzlich bietet sich bei dieser WKO Live-Veranstaltung auch die Möglichkeit das neue Talent Center zu besichtigen.

Im Rahmen dieser Standortinitiative laden JVP-Landesobmann Lukas Schnitzer und Wirtschaftsbundlandesobmann Dr. Christian Buchmann zu einer gemeinsamen Diskussion mit JVP-Bundesobmann Sebastian Kurz ein. Zusätzlich bietet sich bei dieser WKO Live-Veranstaltung auch die Möglichkeit das neue Talent Center zu besichtigen.

Hardfacts:
Ablauf:

Ab 14:00 Einlass

14:30:
Eröffnung und Begrüßung
LTAbg. Lukas Schnitzer, JVP-Landesobmann
Präsident Ing. Josef Herk

Input
Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer
Bundesminister Sebastian Kurz, JVP-Bundesobmann

Keynote „Aspekte der Wettbewerbsfähigkeit Österreichs“
Prof. Dr. Bernhard Felderer, Präsident des Fiskalrats und ehem.Direktor des IHS

Fragen & Antworten

15:30:
Get-Together und Besichtigung des Talent Center

Moderation: Dr. Paula Aschauer

Veranstaltungsanmeldung unter info@jvp.at / 0664 9259458 (Whats App)

Sebastian Kurz und Lukas Schnitzer gratulieren Matthias Huber zu seiner neuen Funktion als Präsident der Jungen Alpenregion

18 bürgerliche Jugend-Verbände aus 6 Nationen, von der Schweiz bis Slowenien, von Bayern bis ins Trentino/Welschtirol haben sich vor über 40 Jahren zusammengeschlossen um die gemeinsamen Interessen von insgesamt 82.000 Mitgliedern zu vertreten.

Die Delegierten treffen sich vier Mal pro Jahr um an gemeinsamen Positionen zu arbeiten und diese nach Beschluss an die EU und die jeweiligen Mutterorganisationen weiter zu geben.
Vom 28. bis 30.10. tagten nun über 80 Delegierte in Innsbruck um das Präsidium neu zu wählen und um zum Thema „Sicherheit im Alpenraum“ eine gemeinsame Resolution zu verabschieden.

Neuwahl des Präsidiums
Im Zuge der Vollversammlung der Jungen Alpenregion wurde der St. Oswalder Matthias Huber (JVP Steiermark/GU) zum neuen Präsidenten gewählt und löst damit Stefan Franceschini (JG Südtirol) ab.
„Ich freue mich auf die Arbeit mit meinem Team für die 82.000 Mitglieder, die sich in den Verbänden der Jungen Alpenregion zusammengeschlossen haben. Die grenzüberschreitende Vernetzung der jungen Bürgerlichen wird dabei weiterhin im Mittelpunkt stehen“, so der neue Präsident Matthias Huber.
Seine Vizepräsidenten kommen aus Tirol (Miachel Riedhart), Oberbayern (Alexander Attensberger) und Liechtenstein (Stephan Agnolazza). Geschäftsführerin wurde die Niederösterreicherin Michaela Prisching und Finanzreferentin die Slowenin Katja Berk Beuc.

Resolution für klare sicherheitspolitische Schritte
Nach den Wahlen widmete sich dem Thema europäische Sicherheitspolitik, konnte zahlreiche Gastredner wie den Tiroler Militärkommandanten Generalmajor Herbert Bauer, den für das Flüchtlingswesen in Innsbruck ressortzuständigen Stadtrat Franz X. Gruber oder den Südtiroler Europaabgeordneten Herbert Dorfmann begrüßen und beschloss einstimmig eine Resolution.

„Eine hohe Lebensqualität ist nur durch ein Leben in Sicherheit zu erzielen. Deshalb haben wir uns im Sicherheitsbereich den immer neuen Herausforderungen zu stellen. Dazu braucht es eine klare Analyse der Probleme, Kompetenzen, Sachlichkeit und gezielte Maßnahmen. Jedenfalls keine Verharmlosung von Sicherheitsproblemen, aber auch keine populistische Panikmache“, betont Huber.

Besonders durch die Migrations- und Flüchtlingskrise steht auch der Alpenraum vor noch nie dagewesenen neuen Herausforderungen. Die Integration der Bleibeberechtigten wird vor allem in den Kommunen und Regionen eine große Aufgabe, die eine besondere Koordination im Alpenraum benötigt. „Dabei müssen klare Regeln und Forderungen eingehalten werden, wie das Bekenntnis zum Europäischen Wertekonsens, zur Leistung, zum Integrationswillen und zur aktiven Mitarbeit in unserer Gesellschaft zur Sicherung des sozialen Friedens“, fasst Huber die wichtigsten Punkte der Resolution zusammen und streicht insbesondere auch den urbanen Aspekt hervor: „Die Junge Alpenregion ist sich den besonderen sicherheitspolitischen Ansprüchen vor allem in den Städten bewusst und bekennt sich zu den dafür notwendigen urbanen Sicherheitsstrategien.“

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Absage an Uniformzwang für Kinder

Der Bildungssprecher der ÖVP Lukas Schnitzer erteilt der FPÖ-Forderung nach einem Uniformzwang für steirische Schulkinder eine klare Absage. Ob es einheitliche Schulbekleidung geben soll oder nicht, ist eine Frage der Schulautonomie – diese freie Entscheidung der Schulgemeinschaft vor Ort ist zu respektieren und darf nicht durch die Bevormundungspolitik der FPÖ eingeschränkt werden. Vielmehr ist die populistische FPÖ-Forderung mit sexistischer und geschmackloser RFJ-Begleitmusik auf Facebook ein weiterer Beweis dafür, dass die Freiheitlichen an jeder Form eines ernsthaften politischen Diskurses nicht interessiert sind.

„Die Forderung der FPÖ nach einheitlicher Schulbekleidung ist purer Populismus. Dahinter steckt nichts anderes, als das Vorhaben, Kindern jede Individualität und Entfaltungsmöglichkeit zu nehmen. Der Zwangsuniformierung unserer Schulkinder werden wir daher entschieden entgegentreten!“, bezieht ÖVP-Bildungssprecher Lukas Schnitzer entschlossen Stellung.
Die Frage, ob es in einer Schule einheitliche Bekleidung geben soll oder nicht, ist jedenfalls keine, die von landes- oder bundespolitischer Seite vorzuschreiben ist, sondern eine klare Angelegenheit der Schulgemeinschaft. „Uns ist es wichtig, die Schulautonomie zu stärken und unsere steirischen Schulen nicht durch zusätzliche zwangsweise verordnete Regulierungen und Vorgaben einzuschränken. Schüler, Lehrer und Eltern sollen gemeinsam die Entscheidung über die Schulbekleidung treffen. Diese Freiheit gilt es zu respektieren“, erklärt Schnitzer, da Bekleidungsvorschriften in der Hausordnung festzuschreiben wären und somit in die Zuständigkeit des jeweiligen Schulgemeinschaftsausschusses fallen.

Die besondere Geschmacklosigkeit der freiheitlichen Forderung unterstreicht ein Sujet, das der Ring Freiheitlicher Jugend auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht und wenig später wieder gelöscht hat. Auf einem Bild, das eine mit überaus kurzem Rock bekleidete Frau zeigt, werden Schuluniformen als „ganz schön sexy“ angepriesen. „Solche Darstellungen beweisen einmal mehr, wie unseriös diese Debatte von der FPÖ geführt wird“, so Schnitzer abschließend.

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„Wir lassen unsere Kinder sicher nicht in Schuluniformen stecken“

Als „sehr populistisch“ bezeichnen die Bildungssprecher der steirischen Zukunftskoalition, LAbg. Wolfgang Dolesch (SPÖ) und LAbg. Lukas Schnitzer (ÖVP), den FPÖ-Vorschlag für die Einführung von Schuluniformen. Ein entsprechender Antrag wurde im Landtagsausschuss bereits abgelehnt, zumal formell sowieso der Bund dafür zuständig wäre. „Es gibt im Bildungsbereich zahlreiche wichtigere Themen – eine Debatte über Schuluniformen ist mehr als unnötig“, so Dolesch und Schnitzer unisono.

„Wenn die Freiheitlichen Schulkinder in Uniformen stecken wollen, so ist das nur ein weiterer Beweis für das Weltbild dieser Partei – wir sind für solche populistischen Vorschläge mit Sicherheit nicht zu haben“, erklären die Bildungssprecher der Zukunftskoalition ihre Ablehnung einer zwangsweise verordneten Uniformpflicht, Wolfgang Dolesch (SPÖ) und Lukas Schnitzer (ÖVP): „Nordkorea ist kein Vorbild für uns.“

Außerdem hat jede Schule die Möglichkeit, das Tragen von Schuluniformen durch einen entsprechenden Beschluss des Schulgemeinschaftsausschusses in der Hausordnung zu verankern. Diese Entscheidungsfreiheit ist ein wichtiger Teil der Schulautonomie – was einmal mehr untermauert, dass der freiheitliche Antrag vollkommen deplatziert ist.

Die beiden Bildungssprecher verweisen in diesem Zusammenhang auf das Grazer Sacre Coeur, wo die Schuluniformen vor vier Jahren abgeschafft worden sind. Lehrer, Schüler und Eltern hatten gemeinsam diesen Schritt beschlossen. Begründet wurde das unter anderem damit, dass Jugendliche in vielen Bereichen immer selbstständiger entscheiden möchten – und die individuelle Kleidung sei eben für junge Menschen sehr wichtig.

Jede Mama und jeder Papa weiß, dass es von großer Bedeutung ist, dass sich die Kinder selbst verwirklichen können, weil individuelles Gewand ein Zeichen der Persönlichkeit ist. Außerdem gibt es keinerlei Beweise, dass die schulischen Leistungen mit Schuluniformen anders ausfallen würden als ohne.

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Landesrat Christopher Drexler zu Gast bei der Jungen ÖVP

Unter dem Motto „Ideologie & Politik“ startete die Junge ÖVP Steiermark mit dem Policy Club in den politischen Herbst. Vor mehr als 60 JVP’lern sprach Gastreferent und Schirmherr Landesrat Christopher Drexler.

Der JVP Policy Club ist das inhaltliche Forum der Jungen ÖVP Steiermark, in dem über die Gestaltung der Zukunft diskutiert, vorgedacht und ein aktives Mitgestalten ermöglicht wird. Dazu LR Christopher Drexler: „In einer unsicheren Zeit dürfen wir uns als Bundesland und Staat nicht einengen lassen und müssen für Innovation und Fortschritt offen sein. Wie kann sich unsere Industrie weiterentwickeln? Wie können wir die Forschung und Entwicklung forcieren? Wie können wir Chancen für die jungen Leute in der Region schaffen? Diese brandaktuellen Fragen gilt es zu beantworten, daher bin ich froh, dass es so ein Gremium wie den „Policy Club“ von der Jungen ÖVP gibt.“

Als Einstieg in die Diskussion wurde die Verfilmung des Theaterstücks „Freundschaft“ von und mit Erwin Steinhauer gezeigt. Der Film thematisiert ideologische Grundeinstellungen und hinterfragt sie kritisch.

Gerade in bewegten Zeiten ist es notwendig mit politischen Grundwerten die Zukunft zu gestalten, anstatt bei jedem Wind seine Gesinnung zu ändern“, ist Landesobmann Lukas Schnitzer überzeugt.