JVP Steiermark - Jung, Kritisch, Steirisch | „Aufwertung der Lehre darf kein frommer Wunsch bleiben“
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„Aufwertung der Lehre darf kein frommer Wunsch bleiben“

NRAbg. Thomas Einwallner wird neuer ÖVP-Sprecher für Berufsausbildung und Lehre im Nationalrat.
„Die Aufwertung der Lehre und Gleichstellung mit anderen Ausbildungsformen darf kein frommer Wunsch bleiben, sondern muss konsequent umgesetzt werden“, beschreibt NRAbg. Thomas Einwallner sein wichtigstes Ziel als neuer ÖVP Lehrlingssprecher.

Drohendem Facharbeitermangel konsequent entgegenwirken
„Der drohende Facharbeitermangel aufgrund niedriger Lehrlingszahlen ist weder Gerücht noch Panikmache, sondern wird immer mehr zur Realität. Dem entgegenzuwirken ist nur möglich, wenn die Lehre als wichtiger Grundpfeiler der Berufsausbildung weiter aufgewertet wird“, ist Einwallner überzeugt. Dazu müsse einerseits die gesellschaftliche Anerkennung von Lehrlingen und Facharbeitern weiter verbessert werden. Es brauche aber auch eine intensivere Berufsinformation, die schon in der Schul-Unterstufe beginnen und begleitend fortgesetzt werden müsse. Darüber hinaus muss auch die Durchlässigkeit zwischen den Schulformen erhöht werden. „Die Lehre mit Matura war ein wichtiger Schritt, jedoch muss auch der Wechsel von der AHS-Unterstufe in eine Lehre leichter möglich werden“, fordert Einwallner.

Lehre muss für Arbeitnehmer und Arbeitgeber attraktiver werden: Einwallner fordert „Future Jobs Modell“ für ganz Österreich
„Die Lehre als Ausbildungsform und Karriereweg muss für Lehrlinge und Arbeitgeber gleichermaßen attraktiv sein“, fordert Einwallner. Dazu notwendig sei zum einen eine gerechte Entlohnung von Lehrlingen beispielsweise durch eine Mindest-Lehrlingsentschädigung. Andererseits kann dem Lehrlingsmangel auch durch innovative Förderungsmöglichkeiten entgegengewirkt werden. Durch das von LH-Vize Hermann Schützenhöfer initiierte Fördermodell „Green Jobs“, bei dem die allgemeine Lehrlingsförderung für neue Lehrstellen im Umwelttechnologiebereich durch das Land verdoppelt wurde, hat in der Steiermark dazu beigetragen 700 neue Lehrstellen zu schaffen. Ein Erfolgsmodell, das Einwallner auf ganz Österreich umlegen und gezielt auf andere Lehrberufe erweitern möchte. „Gerade die erweiterte Förderung von Lehrstellen in wirtschaftlichen Stärkefeldern, wie den Klima- und Umwelttechnologien, bringt nicht nur sichere Arbeitsplätze, sondern vor allem hochqualifizierte Fachkräfte, die durch ihr Wissen und ihr Können unseren Wirtschaftsstandort stärken. Ein doppelter Gewinn“, begründet Einwallner seine Forderung dieses oder ähnliche Modelle österreichweit umzusetzen und auf andere Lehrberufe mit Zukunft zu erweitern. „Aus dem „Green Jobs Modell“ könnte ein österreichweites „Future Jobs Modell“ werden, das durch seine Nachhaltigkeit nicht nur die Jugendarbeitslosigkeit bekämpft, sondern vor allem das Nutzen unserer Zukunftschancen bedeutet“, unterstreicht der neue ÖVP-Lehrlingssprecher seinen Vorschlag.

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