JVP Steiermark - Jung, Kritisch, Steirisch | Generationswechsel an der Spitze der JVP Steiermark!
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Generationswechsel an der Spitze der JVP Steiermark!

Am Samstag den 17. November fand in Leoben ein Generationswechsel in der JVP Steiermark statt. Unter den Augen von zahlreichen Ehrengästen, darunter LPO LH Stv. Hermann Schützenhöfer, die Staatssekretäre Sebastian Kurz und Reinhold Lopatka, Landtagspräsident Franz Majcen und Landesrat Hans Seitinger, Klubobmann Christopher Drexler, LGF Bernhard Rinner und WB Direktor Kurt Egger, dem Präsidenten der steirischen Landarbeiterkammer Christian Mandl,  sowie einigen Abgeordneten des Nationalrats und des steirischen Landtags, wurde NRAbg. Thomas Einwallner an der Spitze der JVP Steiermark von Lukas Schnitzer abgelöst.

Thomas Einwallner lobt Reformpartnerschaft

Tom Einwallner, der der JVP Steiermark insgesamt 12 Jahre lang vorstand, ist damit der längst dienende Obmann in der Geschichte der größten politischen Jugendorganisation im Land. In seiner Rede unterstrich er die Wichtigkeit der Arbeit der steirischen Reformpartnerschaft. „Was da geschieht – die Sanierung des Landeshaushaltes, die nachhaltigen Reformen in allen Bereichen – das ist Politik im Sinne der Jugend. Deshalb bin auch absolut dafür diesen Weg weiterzugehen“, so Einwallner, der auch betonte als Nationalrat „etwas von diesem Reformwind nach Wien tragen zu wollen“. Als letzte politische Forderung in seiner Funktion als Landesobmann legte Einwallner am Landestag einen Vorschlag zur Novellierung des Steiermärkischen Jugendschutzgesetzes vor. Dadurch soll das steirische Gesetz an die Gesetze der Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland angeglichen werden.

Lukas Schnitzer fordert sachliche Diskussion über unser Pensionssystem

Der neu gewählte Landesobmann Lukas Schnitzer, welcher mit 99% der Delegiertenstimmen gewählt wurde, nannte in seiner Rede die Themen Generationengerechtigkeit, Integrationspolitik und Direkte Demokratie als seine inhaltlichen Arbeitsschwerpunkte für die kommenden drei Jahre. In der Frage der Sicherung des Pensionssystems forderte Schnitzer eine rasche Angleichung des faktischen an das gesetzliche Pensionsantrittsalter. „Wir als Junge ÖVP wollen keinen Konflikt der Generationen, aber es bedarf einer ehrlichen und sachlichen Diskussion“, betonte der neue Obmann. Dazu sei es notwendig, dass künftig auch Vertreter der Jugend in der österreichischen Pensionskommission mit am Tisch sitzen, wenn es um Änderungen bei den Pensionen geht. Bei der Integrationspolitik unterstrich Schnitzer die Wichtigkeit der Arbeit von Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz. „Die Integration durch Leistung ist diejenige, die jeder versteht und die jedem gegenüber fair ist. Das Erlernen der deutschen Sprache ist dafür ein wesentlicher Grundstein.“

Stärkung des Vorzugsstimmenmodells und Einführung von Direktmandaten

Als dritten Arbeitsschwerpunkt der Jungen Volkspartei will Schnitzer die direkte Demokratie weiter ausbauen. Dazu forderte er eine Stärkung des Vorzugsstimmenmodells sowie die Einführung von Direktmandaten auf Bundes- und Landesebene. „Mir ist es als junger Mensch lieber, dass wir unsere Demokratie ändern und erneuern, anstatt dass wir eines Tages aufwachen und verwundert feststellen müssen, dass die Leute dem System Demokratie mehrheitlich davon gelaufen sind. Das dürfen wir nicht zulassen!“

Schützenhöfer: „Wer Nagl will, muss auch zur Wahl gehen und ihn wählen!“

LH-Vize Hermann Schützenhöfer nutzte seine Rede unter anderem dazu, die mehr als 300 anwesenden Funktionäre und Mitglieder der Jungen Volkspartei, dazu aufzurufen Siegfried Nagl bei der Gemeinderatswahl am 25. November zu unterstützen. „Viele von Euch sind aus Graz oder haben Freunde und Bekannte in der Landeshauptstadt. Nutzen wir die letzte Woche vor der Wahl, all jene die wir kennen, dazu aufzurufen zur Wahl zu gehen und unseren Bürgermeister zu unterstützen.“

Hohe Mehrheiten für Schnitzers Stellvertreter

Auch die vier Stellvertreter des neuen Landesobmannes wurden mit großen Mehrheiten in ihre neuen Funktionen gewählt. Carina Sonnberger: 97,26%, Martina Kaufmann: 93,84%, Peter Schmid: 97,26% und Philipp Ozek mit 97,26%.

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